Bruchköbel wieder regierbar machen
Dirk Vogel im Gespräch
(Bruchköbel/jgd) - Der frischgebackene Kandidat der SPD auf den Bürgermeistersessel, Dirk Vogel, will die Stadt im Falle seiner Amtsübernahme auf die Erfolgsspur führen. Im Gespräch mit dem BK zeigte sich Vogel gut über die politischen und finanziellen Zustände der Stadt im Bilde. "Ist die Zukunft Bruchköbels diejenige einer bloßen Schlafstadt, oder wird es gelingen, die Stadt wieder zu einer modernen, selbstbewussten Kleinstadt zu entwickeln?", sieht er eine Kardinalsfrage gestellt, wenn es darum geht, die Entwicklung der Stadt wieder ernsthaft anzupacken. Die Stadt stehe vor ernsten Problemfeldern, deren Überwindung die vordringlichste Aufgabe des zukünftigen Bürgermeister sein werde.
Zum einen müssten die derzeitigen Blockaden in der Politik überwunden werden. Der zukünftige Bürgermeister müsse eine entscheidungsfähige und -freudige Mehrheit im Parlament gestalten. Seine fachlichen und politischen Kompetenzen seien die entscheidenden Triebfedern, um das derzeit politisch blockierte Bruchköbel wieder in eine regierte Stadt zu verwandeln.
Zweitens müsse die klägliche Situation der nunmehr seit Jahren andauernden Defizit-Diskussionen überwunden werden. Dazu bedürfe es in erster Linie der Verbesserung der Einnahmensituation der Stadt. "Für eine Stadt mit 20.000 Einwohnern nimmt Bruchköbel zu wenig Gewerbesteuern ein, das kann man im Vergleich mit ähnlich großen Städten leicht erkennen", so der Diplom-Sozialwirt. Die Führung der Stadt Bruchköbel vernachlässige seit Jahren dieses wichtige Feld der Wirtschaftsförderung, was sich zum Beispiel an den fortdauernden Leerständen im Gewerbegebiet Lohfeld zeige. Als neuer Bürgermeister werde Vogel es daher als dringliche Aufgabe sehen, endlich die Anwerbung zukunftsfähiger Unternehmen in Gang zu bringen.
Drittens gelte es, Bruchköbel im Wettbewerb mit den umliegenden Kommunen wieder besser zu positionieren. Während die Nachbargemeinden und -städte ihr Image in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hätten, drohe Bruchköbel ins Beliebige abzurutschen. Die Stadt habe aber durchaus besondere Standortvorteile zu bieten, die wieder in den Vordergrund gerückt werden müssen. Und viertens müsse man sich ehrlich der Tatsache stellen, dass die Bevölkerung Bruchköbels altert. Der demographische Wandel erfordere eine langfristige Planung für die Innenstadt wie auch für die Stadtteile. Auch die Überwindung der Schulden- und Defizitsituation habe mit dem demographischen Wandel zu tun - denn mit dem Alter wachse das Sicherheitsbedürfnis der Menschen. Sie möchten ihre Zukunft und ihr Alter in einer Stadt leben, die auf soliden finanziellen Beinen steht.
Die in Bruchköbel schon viel zu lange andauernden ständigen Sorgen um Schulden und Defizite verunsicherten die Menschen und müssten vom neuen Bürgermeister energisch angegangen werden. Dirk Vogel betonte, dass er seine Wahlkampagne bis zur Wahl im November in aller Ruhe und mit konzentriertem Blick auf die Sachthemen führen werde. "In dieser Zeit werde ich den Bruchköbeler Wählern meine Lösungsvorschläge plausibel machen", so der Kandidat selbstbewusst.
(Bruchköbel/jgd) - Der frischgebackene Kandidat der SPD auf den Bürgermeistersessel, Dirk Vogel, will die Stadt im Falle seiner Amtsübernahme auf die Erfolgsspur führen. Im Gespräch mit dem BK zeigte sich Vogel gut über die politischen und finanziellen Zustände der Stadt im Bilde. "Ist die Zukunft Bruchköbels diejenige einer bloßen Schlafstadt, oder wird es gelingen, die Stadt wieder zu einer modernen, selbstbewussten Kleinstadt zu entwickeln?", sieht er eine Kardinalsfrage gestellt, wenn es darum geht, die Entwicklung der Stadt wieder ernsthaft anzupacken. Die Stadt stehe vor ernsten Problemfeldern, deren Überwindung die vordringlichste Aufgabe des zukünftigen Bürgermeister sein werde.
Zum einen müssten die derzeitigen Blockaden in der Politik überwunden werden. Der zukünftige Bürgermeister müsse eine entscheidungsfähige und -freudige Mehrheit im Parlament gestalten. Seine fachlichen und politischen Kompetenzen seien die entscheidenden Triebfedern, um das derzeit politisch blockierte Bruchköbel wieder in eine regierte Stadt zu verwandeln.
Zweitens müsse die klägliche Situation der nunmehr seit Jahren andauernden Defizit-Diskussionen überwunden werden. Dazu bedürfe es in erster Linie der Verbesserung der Einnahmensituation der Stadt. "Für eine Stadt mit 20.000 Einwohnern nimmt Bruchköbel zu wenig Gewerbesteuern ein, das kann man im Vergleich mit ähnlich großen Städten leicht erkennen", so der Diplom-Sozialwirt. Die Führung der Stadt Bruchköbel vernachlässige seit Jahren dieses wichtige Feld der Wirtschaftsförderung, was sich zum Beispiel an den fortdauernden Leerständen im Gewerbegebiet Lohfeld zeige. Als neuer Bürgermeister werde Vogel es daher als dringliche Aufgabe sehen, endlich die Anwerbung zukunftsfähiger Unternehmen in Gang zu bringen.
Drittens gelte es, Bruchköbel im Wettbewerb mit den umliegenden Kommunen wieder besser zu positionieren. Während die Nachbargemeinden und -städte ihr Image in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hätten, drohe Bruchköbel ins Beliebige abzurutschen. Die Stadt habe aber durchaus besondere Standortvorteile zu bieten, die wieder in den Vordergrund gerückt werden müssen. Und viertens müsse man sich ehrlich der Tatsache stellen, dass die Bevölkerung Bruchköbels altert. Der demographische Wandel erfordere eine langfristige Planung für die Innenstadt wie auch für die Stadtteile. Auch die Überwindung der Schulden- und Defizitsituation habe mit dem demographischen Wandel zu tun - denn mit dem Alter wachse das Sicherheitsbedürfnis der Menschen. Sie möchten ihre Zukunft und ihr Alter in einer Stadt leben, die auf soliden finanziellen Beinen steht.
Die in Bruchköbel schon viel zu lange andauernden ständigen Sorgen um Schulden und Defizite verunsicherten die Menschen und müssten vom neuen Bürgermeister energisch angegangen werden. Dirk Vogel betonte, dass er seine Wahlkampagne bis zur Wahl im November in aller Ruhe und mit konzentriertem Blick auf die Sachthemen führen werde. "In dieser Zeit werde ich den Bruchköbeler Wählern meine Lösungsvorschläge plausibel machen", so der Kandidat selbstbewusst.
kewelforever - 2013/04/07 08:01