16
Jan
2014

Perspektiven für 2014

Bruchköbel - Das nun angebrochene Jahr könnte für die Entwicklung der Stadt entscheidend sein. Die Bürgermeisterwahl ist entschieden, und bevor die Parteien dann ab 2015 wieder für die nächste Wahl in Stellung gehen werden (und ihre derzeit beschworene "Gemeinsamkeit" dann wieder dem Wahlkampf opfern werden), könnten wenigstens für 2014 die Rivalitäten hintenan gestellt werden. Einige grundsätzliche Entscheidungen könnten dann auf den Weg gebracht werden.

Ein Thema der nahen Zukunft sind zum einen der anhaltende Renovierungsbedarf im Stadtkern, dem man mit einem Konzept der "Innenstadtbelebung" begegnen will. Gleichwohl ist hier trotz einjähriger Beratungen immer noch nichts entschieden. Nachdem die Parteien vor 1 1/2 Jahren den Prozess "Neue Mitte" abrupt stoppten, war um das Thema relative Ruhe eingekehrt. Während der Bürgermeisterwahl, die fast das ganze politische Jahr 2013 beherrschte, erging man sich in einem länger dauernden Prozess der Ideenfindung darüber, was denn nun Neues entstehen soll im Zentrum der Stadt. Eine Bürgerbefragung hatte zwar im Wesentlichen die Ziele des "Neue Mitte" Prozesses bestätigt: Die Bürger hatten sich für ein verbessertes Ärzteangebot, bessere Einkaufsmöglichkeiten und insgesamt für eine Verschönerung der Innen- und Altstadt ausgesprochen. Und die Einbeziehung des "Neue Mitte" Areals war dabei ausdrücklich befürwortet worden. Gleichwohl waren dann die Parteien aufgefordert, ihre eigenen "Konzepte" für die Baumaßnahmen einzureichen, Inzwischen sind die Themen in einer "Lenkungsgruppe" angekommen, die gleichwohl noch immer nichts für den Bürger sichtbares "lenkt". Wie es heisst, wird immer noch darum gerungen, ob die Entwicklung des Rathaus-Rewe-Areals in einem Zuge, durch einen Investor, oder aber teilweise auf Kosten der Stadt erfolgen soll - Letzteres würde jedenfalls den Schuldenstand der Stadt und die nötigen Finanzierungsleistungen erhöhen.

Bei den Finanzen der Stadt deutet sich eine relative Entspannung an - die prognostizierten Defizite der letzten Jahre, in denen die Folgen der Finanzkrise den Blick ins Pessimistische driften ließen, sind nicht so dramatisch eingetreten, wie ursprünglich befürchtet.

(Archiv/ersch. im "Bruchköbeler Kurier" v. 16.1.2014)

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