CDU ringt um Lösung
Bruchköbel – In der CDU schreiten die Gespräche um den zukünftigen Weg mit dem kommenden Bürgermeister Günter Maibach offenbar voran.
Bekanntlich war die Bruchköbeler CDU im Zuge von dessen eigenständiger Kandidatur für das Bürgermeisteramt in schwere innere Zerwürfnisse geraten, die auch noch nicht ausgestanden scheinen. Seit Günter Maibach im November nach einer denkwürdigen Wahlschlacht gegen den eigentlich von der CDU aufgestellten bisherigen Amtsinhaber Michael Roth als Sieger aus der Stichwahl hervorgegangen war, lebt die lokale CDU mit einem inneren Dilemma.
Wie weiter mit dem ambitionierten Parteimitglied, das nun am 1. April das Bürgermeisterszepter übernehmen wird? Im vergangenen Jahr, noch mitten im Pulverdampf des Wahlkampfes, hatte der CDU-Stadtverband ein Verfahren zum Parteiausschluss Maibachs beantragt. Nach der Wahl war dieses Ansinnen dann auch gegenüber der nächst höheren Partei-Instanz, dem Kreisverband der CDU, umfangreich schriftlich begründet worden.
Der Kreisverband hatte dann noch vor Weihnachten damit begonnen, die Beteiligten anzuhören. Den getrennten Stellungnahmen vor der CDU-Kreisspitze schließen sich nun gemeinsame Gespräche an, bei denen, wie zu vernehmen ist, Vertreter des CDU-Stadtverbands, der CDU-Fraktion und eben Günter Maibach zusammensitzen werden. Über das genaue Procedere und die Fortschritte des Verfahrens bekommt man aus den Reihen der städtischen CDU derzeit eher verhaltene Aussagen zu hören. Diese lassen sich aber so interpretieren, daß der CDU-Kreisverband anscheinend eine Friedenslösung favorisiert, die den Verbleib Günter Maibachs in der CDU ermöglichen soll. Der Kreisverband der CDU nimmt also anscheinend in diesen Gesprächen nicht die Rolle eines Urteilenden, sondern vielmehr die eines Moderatoren ein und scheint dabei um eine Lösung bemüht, die letztlich allen Seiten einen Gesichtsverlust ersparen soll.
Am Ende, so ein Kommentar aus der städtischen CDU-Spitze, wäre dann möglicherweise der Vorschlag denkbar, daß Günter Maibach wie auch die CDU-Spitze Erklärungen abgeben, durch welche jede Seite ihren verantwortlichen Anteil für Fehlentwicklungen einräumt und so für die Zukunft wieder eine Basis für Gespräche und Zusammenarbeit gegeben wäre.
Käme es auf diese Weise zu einer offiziellen Einigung, dann wird die hohe Kunst der städtischen CDU-Führung darin bestehen, für den Vorgang die nötige innerparteiliche Akzeptanz herzustellen. Im Spiegel der Erfahrungen aus dem Verlauf des Wahlkampfes, der bekanntlich zeitweise sehr scharfzüngig geführt worden ist, stünde die Parteiführung damit jedenfalls vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Nach einer der nächsten Sitzungen Ende Januar oder am 20. Februar könnte es zur Bekanntgabe einer Erklärung des CDU-Kreisvorstandes kommen.
Bekanntlich war die Bruchköbeler CDU im Zuge von dessen eigenständiger Kandidatur für das Bürgermeisteramt in schwere innere Zerwürfnisse geraten, die auch noch nicht ausgestanden scheinen. Seit Günter Maibach im November nach einer denkwürdigen Wahlschlacht gegen den eigentlich von der CDU aufgestellten bisherigen Amtsinhaber Michael Roth als Sieger aus der Stichwahl hervorgegangen war, lebt die lokale CDU mit einem inneren Dilemma.
Wie weiter mit dem ambitionierten Parteimitglied, das nun am 1. April das Bürgermeisterszepter übernehmen wird? Im vergangenen Jahr, noch mitten im Pulverdampf des Wahlkampfes, hatte der CDU-Stadtverband ein Verfahren zum Parteiausschluss Maibachs beantragt. Nach der Wahl war dieses Ansinnen dann auch gegenüber der nächst höheren Partei-Instanz, dem Kreisverband der CDU, umfangreich schriftlich begründet worden.
Der Kreisverband hatte dann noch vor Weihnachten damit begonnen, die Beteiligten anzuhören. Den getrennten Stellungnahmen vor der CDU-Kreisspitze schließen sich nun gemeinsame Gespräche an, bei denen, wie zu vernehmen ist, Vertreter des CDU-Stadtverbands, der CDU-Fraktion und eben Günter Maibach zusammensitzen werden. Über das genaue Procedere und die Fortschritte des Verfahrens bekommt man aus den Reihen der städtischen CDU derzeit eher verhaltene Aussagen zu hören. Diese lassen sich aber so interpretieren, daß der CDU-Kreisverband anscheinend eine Friedenslösung favorisiert, die den Verbleib Günter Maibachs in der CDU ermöglichen soll. Der Kreisverband der CDU nimmt also anscheinend in diesen Gesprächen nicht die Rolle eines Urteilenden, sondern vielmehr die eines Moderatoren ein und scheint dabei um eine Lösung bemüht, die letztlich allen Seiten einen Gesichtsverlust ersparen soll.
Am Ende, so ein Kommentar aus der städtischen CDU-Spitze, wäre dann möglicherweise der Vorschlag denkbar, daß Günter Maibach wie auch die CDU-Spitze Erklärungen abgeben, durch welche jede Seite ihren verantwortlichen Anteil für Fehlentwicklungen einräumt und so für die Zukunft wieder eine Basis für Gespräche und Zusammenarbeit gegeben wäre.
Käme es auf diese Weise zu einer offiziellen Einigung, dann wird die hohe Kunst der städtischen CDU-Führung darin bestehen, für den Vorgang die nötige innerparteiliche Akzeptanz herzustellen. Im Spiegel der Erfahrungen aus dem Verlauf des Wahlkampfes, der bekanntlich zeitweise sehr scharfzüngig geführt worden ist, stünde die Parteiführung damit jedenfalls vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Nach einer der nächsten Sitzungen Ende Januar oder am 20. Februar könnte es zur Bekanntgabe einer Erklärung des CDU-Kreisvorstandes kommen.
kewelforever - 2008/01/17 06:55