CDU will Schnitt machen
Der Stadtverband der CDU Bruchköbel will anscheinend auf die im "Hanauer Anzeiger" vom 3. August veröffentlichte Ankündigung seines Mitgliedes Günter Maibach, für die Bürgermeisterwahl kandidieren zu wollen, hart reagieren. Geplant sei "sehr kurzfristig" der Ausschluss Maibachs aus Fraktion und Partei, wie zu hören ist.
Eine entsprechende schriftliche Stellungnahme des Stadtverbandes der CDU soll etwa Mitte der Woche an die Presse gegeben werden.
Als Grund für die Maßnahme wird angeführt, daß Maibach sich mit seiner Kandidatur nicht an die Beschlüsse seiner Partei halte, die sich schon vor Monaten in einem demokratischen Mehrheitsvotum eindeutig auf die Kandidatur Michael Roths festgelegt habe. Maibachs nunmehr im "Hanauer Anzeiger" wiedergegebene Äußerung, sinngemäß, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende könne es doch im Grunde begrüßen, wenn die CDU ab sofort zwei qualifizierte Kandidaten präsentieren könne, wird in diesem Zusammenhang als Provokation empfunden, weil Maibach seinen Schritt mit dem CDU-Stadtverband nicht abgesprochen habe.
Die Vorgehensweise werfe die grundsätzliche Frage nach einem vertrauensvollen Verhältnis auf. Es stelle sich die Frage, warum jemand überhaupt in einem Stadtverband mitarbeite, wenn er dessen Beschlüsse nicht mitzutragen gedenke.
Das Tischtuch zwischen der CDU Bruchköbel und Maibach scheint nun also endgültig zerschnitten zu sein, nachdem Maibach bereits vor zwei Jahren im Streit um die Kandidatur für das Amt des ersten Stadtrates keine Mehrheit fand und darauf ein monatelanger Streit entstanden war.
Eine entsprechende schriftliche Stellungnahme des Stadtverbandes der CDU soll etwa Mitte der Woche an die Presse gegeben werden.
Als Grund für die Maßnahme wird angeführt, daß Maibach sich mit seiner Kandidatur nicht an die Beschlüsse seiner Partei halte, die sich schon vor Monaten in einem demokratischen Mehrheitsvotum eindeutig auf die Kandidatur Michael Roths festgelegt habe. Maibachs nunmehr im "Hanauer Anzeiger" wiedergegebene Äußerung, sinngemäß, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende könne es doch im Grunde begrüßen, wenn die CDU ab sofort zwei qualifizierte Kandidaten präsentieren könne, wird in diesem Zusammenhang als Provokation empfunden, weil Maibach seinen Schritt mit dem CDU-Stadtverband nicht abgesprochen habe.
Die Vorgehensweise werfe die grundsätzliche Frage nach einem vertrauensvollen Verhältnis auf. Es stelle sich die Frage, warum jemand überhaupt in einem Stadtverband mitarbeite, wenn er dessen Beschlüsse nicht mitzutragen gedenke.
Das Tischtuch zwischen der CDU Bruchköbel und Maibach scheint nun also endgültig zerschnitten zu sein, nachdem Maibach bereits vor zwei Jahren im Streit um die Kandidatur für das Amt des ersten Stadtrates keine Mehrheit fand und darauf ein monatelanger Streit entstanden war.
kewelforever - 2007/08/06 23:31