CDU-Mitglieder schicken Michael Roth ins Rennen
Appelle zur Geschlossenheit bei Hauptversammlung
Bruchköbel – Die Mitgliederversammlung der Bruchköbeler CDU ist der Empfehlung ihres Parteivorstandes gefolgt und hat den amtierenden Bürgermeister Michael Roth erneut als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl vorgeschlagen, die voraussichtlich im Oktober 2007 stattfinden wird.
Das Votum fiel mit rund 83% zwar nicht überdeutlich aus, wurde aber vom anwesenden Vorstand und vom Kandidaten selbst mit Zufriedenheit aufgenommen. Der Abstimmung waren Ansprachen der Stadtverbandsvorsitzenden Gerhard Rehbein und Achim Lehwald, des erst kürzlich neu ins Amt gewählten Fraktionsführers Joachim Rechholz und des Bürgermeisters Michael Roth selbst vorausgegangen.
Alle hatten an die Geschlossenheit der Partei appelliert und noch einmal die Geschehnisse der letzten Zeit Revue passieren lassen. Joachim Rechholz wies auf den 17. Oktober hin, als nach dem Rücktritt seines Vorgängers Günter Maibach in relativ kurzer Zeit ein neuer Fraktionsvorstand gekürt worden ist. Das sei, so Rechholz, nach den Vorkommnissen der letzten Monate ein gutes Zeichen für die Handlungsfähigkeit der Fraktion gewesen. Es gelte nun, einen Schlußstrich zu ziehen und neues Vertrauen zu schaffen. Ein ausdrücklicher Dank an seinen Vorgänger Günter Maibach sollte dies unterstreichen.
Rechholz ging, wie schon zuvor Vorstandssprecher Rehbein, auf die im letzten Hanauer Anzeiger veröffentlichten Leserbriefe ein, in denen die Bruchköbeler CDU herabgesetzt werde. Es bestehe die erkennbare Absicht, die CDU „kleinzureden“. Der Verlust der absoluten Mehrheit werde als „Katastrophe“ dargestellt, dabei werde aber vergessen, dass das Wahlergebnis von 48% eines gewesen sei, um das viele Parteifreunde anderer Gemeinden die Bruchköbeler CDU beneiden würden und das nicht selbstverständlich sei. Und bei der Wahl 1997 habe die CDU sogar noch weniger Prozente eingefahren - damals sei es nur der Wahlarithmetik zu verdanken gewesen, dass man dennoch eine knappe absolute Mehrheit im Parlament habe verteidigen können. „48%“, so Rechholz, seien bei Berücksichtigung des für die Partei „schwierigen Umfeldes“ ein „gutes Ergebnis“ gewesen.
Er appellierte an das Selbstbewusstsein seiner Partei, den so gegebenen Wählerauftrag selbstbewusst umzusetzen und insbesondere Michael Roth bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Auf den grünen Bündnispartner sei dabei Verlaß: Bündnis 90/Grüne stellten eine „werteorientierte“ Partei dar, und gemäß Kooperationsvertrag hätte sich der Partner dazu verpflichtet, keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl zu benennen und den CDU-Kandidaten „aktiv“ zu unterstützen.
Roth, der sich in seiner Dankesrede zwar „ein bißchen enttäuscht“ über die zehn Gegenstimmen zeigte, hatte zuvor eine Bilanz seiner Tätigkeit als Bürgermeister gezogen. Er habe das Amt in einer Zeit schwieriger werdender finanzieller Verhältnisse der Kommunen übernommen, die sich auch bis heute fortsetzen. Gleichwohl sei eine erfolgreiche Amtsperiode zu bilanzieren.
Gastredner Tom Zeller von der Main-Kinzig-CDU wie auch CDU-Landtagsabgeordneter Hugo Klein gratulierten den Mitgliedern zur abermaligen Nominierung Roths und appellierten an die geschlossene Unterstützung der Kandidatur.
Bruchköbel – Die Mitgliederversammlung der Bruchköbeler CDU ist der Empfehlung ihres Parteivorstandes gefolgt und hat den amtierenden Bürgermeister Michael Roth erneut als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl vorgeschlagen, die voraussichtlich im Oktober 2007 stattfinden wird.
Das Votum fiel mit rund 83% zwar nicht überdeutlich aus, wurde aber vom anwesenden Vorstand und vom Kandidaten selbst mit Zufriedenheit aufgenommen. Der Abstimmung waren Ansprachen der Stadtverbandsvorsitzenden Gerhard Rehbein und Achim Lehwald, des erst kürzlich neu ins Amt gewählten Fraktionsführers Joachim Rechholz und des Bürgermeisters Michael Roth selbst vorausgegangen.
Alle hatten an die Geschlossenheit der Partei appelliert und noch einmal die Geschehnisse der letzten Zeit Revue passieren lassen. Joachim Rechholz wies auf den 17. Oktober hin, als nach dem Rücktritt seines Vorgängers Günter Maibach in relativ kurzer Zeit ein neuer Fraktionsvorstand gekürt worden ist. Das sei, so Rechholz, nach den Vorkommnissen der letzten Monate ein gutes Zeichen für die Handlungsfähigkeit der Fraktion gewesen. Es gelte nun, einen Schlußstrich zu ziehen und neues Vertrauen zu schaffen. Ein ausdrücklicher Dank an seinen Vorgänger Günter Maibach sollte dies unterstreichen.
Rechholz ging, wie schon zuvor Vorstandssprecher Rehbein, auf die im letzten Hanauer Anzeiger veröffentlichten Leserbriefe ein, in denen die Bruchköbeler CDU herabgesetzt werde. Es bestehe die erkennbare Absicht, die CDU „kleinzureden“. Der Verlust der absoluten Mehrheit werde als „Katastrophe“ dargestellt, dabei werde aber vergessen, dass das Wahlergebnis von 48% eines gewesen sei, um das viele Parteifreunde anderer Gemeinden die Bruchköbeler CDU beneiden würden und das nicht selbstverständlich sei. Und bei der Wahl 1997 habe die CDU sogar noch weniger Prozente eingefahren - damals sei es nur der Wahlarithmetik zu verdanken gewesen, dass man dennoch eine knappe absolute Mehrheit im Parlament habe verteidigen können. „48%“, so Rechholz, seien bei Berücksichtigung des für die Partei „schwierigen Umfeldes“ ein „gutes Ergebnis“ gewesen.
Er appellierte an das Selbstbewusstsein seiner Partei, den so gegebenen Wählerauftrag selbstbewusst umzusetzen und insbesondere Michael Roth bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Auf den grünen Bündnispartner sei dabei Verlaß: Bündnis 90/Grüne stellten eine „werteorientierte“ Partei dar, und gemäß Kooperationsvertrag hätte sich der Partner dazu verpflichtet, keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl zu benennen und den CDU-Kandidaten „aktiv“ zu unterstützen.
Roth, der sich in seiner Dankesrede zwar „ein bißchen enttäuscht“ über die zehn Gegenstimmen zeigte, hatte zuvor eine Bilanz seiner Tätigkeit als Bürgermeister gezogen. Er habe das Amt in einer Zeit schwieriger werdender finanzieller Verhältnisse der Kommunen übernommen, die sich auch bis heute fortsetzen. Gleichwohl sei eine erfolgreiche Amtsperiode zu bilanzieren.
Gastredner Tom Zeller von der Main-Kinzig-CDU wie auch CDU-Landtagsabgeordneter Hugo Klein gratulierten den Mitgliedern zur abermaligen Nominierung Roths und appellierten an die geschlossene Unterstützung der Kandidatur.
kewelforever - 2006/11/07 22:50