Spatenstich im neuen Gewerbegebiet
Bruchköbel – Was lange währt, wird endlich gut: Der Spatenstich für das neue Gewerbegebiet „Im Lohfeld“ ist getan, die Besiedelung mit neuem Gewerbe kann beginnen. Bürgermeister Günter Maibach, der Erste Stadtrat Uwe Ringel und Bruchköbels Bauamtsleiter Holger Entzel vollzogen zusammen mit dem Vertreter der Planungsfirma „Land & Forst“, Frank Heuser, den öffentlichen Akt und schippten beherzt die ersten symbolischen Sandschaufeln in die erste, eigens ausgehobene Mini-Baugrube – auf dass in den nächsten Monaten noch viel Sand, Erde und Schotter bewegt werde, um das „Lohfeld“ zum erhofften Glanz zu bringen.
Die Vermarktung der insgesamt 10 ha Nettofläche (mit Straßen und Grünstreifen sind es etwa 13 ha) hat sich bereits gut angelassen. Etwa die Hälfte der Fläche hat seit August bereits Käufer gefunden. Im Mai ist mit dem Baubeginn zu rechnen. Vorwiegend Dienstleistungsbetriebe würden in das Gebiet einziehen; so seien bereits ein in der Nachbarschaft ansässiger Raumausstatter und ein Reifenbetrieb auf dem Plan.
Das gegenüber der Dreispitzhalle gelegene „Lohfeld“-Gebiet ist jahrzehntelang zu großen Teilen Bewirtschaftungsfläche zweier Gärtnereien gewesen. Die Absicht, hier Gewerbe anzusiedeln, bestand schon seit vielen Jahren, mehrere Anläufe dazu waren aber immer wieder gescheitert. So hatten sich vor Jahren schon ein Baumarkt und ein Logistik-Unternehmen ansiedeln wollen, was aber Bedenken wegen der Konkurrenz zum Innenstadthandel und wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung auf den Plan rief. Zuletzt hatte eine Frankfurter Fleischverarbeitungsfabrik Interesse an einem großen Grundstückanteil bekundet und recht weit gediehene Pläne präsentiert – die Stadt Bruchköbel entschied sich aber schließlich, die Vermarktung in Zusammenarbeit mit der „Land & Forst Projektentwicklung GmbH“ von Grund auf und konzeptionell anzugehen. Im März hatten die Stadtverordneten dazu ihr einhelliges Votum gegeben.
„Land & Forst“ hat die Vermarktung seither im Dialog mit der Stadt vorangetrieben, kümmert sich auch um die komplette Abwicklung inklusive der nötigen Vorfinanzierungen. Der Wert des gesamten Projektes wird auf 8-10 Millionen Euro geschätzt. - Als Schnäppchen könnte sich der Grundstückspreis im Lohfeld erweisen: Mit 95 Euro pro qm fühlt sich die Stadtverwaltung konkurrenzfähig gegenüber ähnlichen Projekten anderer Kommunen – vor allem weiter im Osten des Main-Kinzig-Kreises, entlang der A66, sollen Gewerbeflächen sogar noch preiswerter zu erstehen sein. Die Grundstücke werden in Parzellen ab 1.500 qm abgegeben.
Keine Chance sollen verkehrsträchtige Supermärkte haben – die Erfahrungen im „Galgengarten“, wo die große Anzahl an Publikumsmärkten bis heute die Verkehrskapazitäten stark beansprucht, haben nunmehr Vorsicht walten lassen. Am Rande des „Spatenstichs“ war auch zu erfahren, dass sich schon bald etwas bezüglich der Verkehrssituation vor dem Viadukt tun soll. An den dortigen Kreuzungsbereich wird auch das neue Gewerbegebiet angeschlossen. Simulationen mit Kreiseln und alternativen Kreuzungskonzepten waren bereits im städtischen Ausschuss studiert worden. Offenbar soll nun noch vor Jahresende eine Lösung präsentiert werden – ob es ein Radikalumbau zu einem Kreisel werden soll, oder ein neues Kreuzungskonzept, darüber schwieg sich die Stadtspitze noch vielsagend aus. Die lang ersehnte Verbesserung der Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt wie auch an der Kreuzung nahe der „Total“-Tankstelle wäre natürlich nicht nur ein planerischer, sondern auch ein politischer Erfolg.
(Veröffentlicht im "Bruchköbeler Kurier" v.12.11.2009)
Die Vermarktung der insgesamt 10 ha Nettofläche (mit Straßen und Grünstreifen sind es etwa 13 ha) hat sich bereits gut angelassen. Etwa die Hälfte der Fläche hat seit August bereits Käufer gefunden. Im Mai ist mit dem Baubeginn zu rechnen. Vorwiegend Dienstleistungsbetriebe würden in das Gebiet einziehen; so seien bereits ein in der Nachbarschaft ansässiger Raumausstatter und ein Reifenbetrieb auf dem Plan.
Das gegenüber der Dreispitzhalle gelegene „Lohfeld“-Gebiet ist jahrzehntelang zu großen Teilen Bewirtschaftungsfläche zweier Gärtnereien gewesen. Die Absicht, hier Gewerbe anzusiedeln, bestand schon seit vielen Jahren, mehrere Anläufe dazu waren aber immer wieder gescheitert. So hatten sich vor Jahren schon ein Baumarkt und ein Logistik-Unternehmen ansiedeln wollen, was aber Bedenken wegen der Konkurrenz zum Innenstadthandel und wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung auf den Plan rief. Zuletzt hatte eine Frankfurter Fleischverarbeitungsfabrik Interesse an einem großen Grundstückanteil bekundet und recht weit gediehene Pläne präsentiert – die Stadt Bruchköbel entschied sich aber schließlich, die Vermarktung in Zusammenarbeit mit der „Land & Forst Projektentwicklung GmbH“ von Grund auf und konzeptionell anzugehen. Im März hatten die Stadtverordneten dazu ihr einhelliges Votum gegeben.
„Land & Forst“ hat die Vermarktung seither im Dialog mit der Stadt vorangetrieben, kümmert sich auch um die komplette Abwicklung inklusive der nötigen Vorfinanzierungen. Der Wert des gesamten Projektes wird auf 8-10 Millionen Euro geschätzt. - Als Schnäppchen könnte sich der Grundstückspreis im Lohfeld erweisen: Mit 95 Euro pro qm fühlt sich die Stadtverwaltung konkurrenzfähig gegenüber ähnlichen Projekten anderer Kommunen – vor allem weiter im Osten des Main-Kinzig-Kreises, entlang der A66, sollen Gewerbeflächen sogar noch preiswerter zu erstehen sein. Die Grundstücke werden in Parzellen ab 1.500 qm abgegeben.
Keine Chance sollen verkehrsträchtige Supermärkte haben – die Erfahrungen im „Galgengarten“, wo die große Anzahl an Publikumsmärkten bis heute die Verkehrskapazitäten stark beansprucht, haben nunmehr Vorsicht walten lassen. Am Rande des „Spatenstichs“ war auch zu erfahren, dass sich schon bald etwas bezüglich der Verkehrssituation vor dem Viadukt tun soll. An den dortigen Kreuzungsbereich wird auch das neue Gewerbegebiet angeschlossen. Simulationen mit Kreiseln und alternativen Kreuzungskonzepten waren bereits im städtischen Ausschuss studiert worden. Offenbar soll nun noch vor Jahresende eine Lösung präsentiert werden – ob es ein Radikalumbau zu einem Kreisel werden soll, oder ein neues Kreuzungskonzept, darüber schwieg sich die Stadtspitze noch vielsagend aus. Die lang ersehnte Verbesserung der Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt wie auch an der Kreuzung nahe der „Total“-Tankstelle wäre natürlich nicht nur ein planerischer, sondern auch ein politischer Erfolg.
(Veröffentlicht im "Bruchköbeler Kurier" v.12.11.2009)
kewelforever - 2009/11/06 08:07