15
Jul
2009

Neue Sporthalle – Konzept vorgestellt

Doppelhalle auf Schulgelände

Bruchköbel – Auf dem Gelände der Heinrich-Böll-Schule wird aller Voraussicht nach eine neue Sporthalle entstehen. Die alte Halle hinter dem Hartplatz soll abgerissen werden. Die neue Halle wird mit Mitteln des Bundes-Konjunkturprogrammes finanziert. Sie ist eines der Projekte, das Bruchköbel für die Verwendung der Mittel beantragt hatte. Vor dem Bauausschuss des Stadtparlamentes wurden inzwischen erste Modellzeichnungen der Halle vorgestellt. Ihr Standort wird auf dem Platz der alten Halle sein, sie soll aber wesentlich länger gestreckt errichtet werden, entlang der Stirnseite des sich direkt dahinter anschließenden Stadiongeländes.

Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es sich um eine Doppelhalle handeln wird, bestehend aus einer Normhalle mit Hallensport-üblicher teilbarer Feldgröße, und aus einem von dieser Halle separat gehaltenen kleineren Gebäudeabschnitt, der vor allem für den Tischtennissport zur Verfügung stehen soll. Beide Gebäudeteile trennt ein Eingangsfoyer, das wahrscheinlich auch einen Ausgang zum Stadiongelände hin erhalten wird. Auf diese Weise kann zusätzlicher Nutzen bei großen Stadion-Sportveranstaltungen entstehen, wenn es etwa um notwendigen Umkleidekabinenplatz und Duschen geht.

Der Zeitplan sieht vor, dass es bis zum Ende des Jahres, nach der Planungs- und Genehmigungsphase im Herbst, zur Ausschreibung und Vergabe der Leistungen kommen soll. Nur wenn das Projekt noch in diesem Jahr begonnen wird, kann auch die Förderung in Anspruch genommen werden. - Die Sporthalle wird durch Vereine und Schule genutzt werden.

Die Verwaltung der Halle wird voraussichtlich dem Main-Kinzig-Kreis unterliegen, weswegen die bestehenden Nutzungsregeln und Sparmaßnahmen für den Betrieb aller Hallen im Kreis greifen werden – etwa die, dass in den Sommermonaten in den Hallen nur „rohrwarm“, also kalt, geduscht werden darf, um Energie einzusparen. Der erste Stadtrat Uwe Ringel erläuterte dazu, dass auch der Betrieb einer Solar-Warmwasserbereitung hiergegen keine Abhilfe bieten würde, weil es immer wieder nur zu einer stoßweisen Nutzung kommt und die eher trägen Solar- und Warmwasserspeicher bei dieser Art der Nutzung keinen wirtschaftlichen Vorteil bieten.

(ARCHIV / veröff. im "Bruchköbeler Kurier" v. 9.7.09)

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