Widerspruch gegen Baugebiet
Interessengemeinschaft meldet sich zu Wort
Bruchköbel - Neben dem Beschluss über die Änderung der Kindergarten-Gebührensatzung, die für Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung zur Befreiuung von der Gebührenpflicht führen wird (der BK berichtete), wurde bei der letzten Sitzung der Stadtverordneten nur kurz der neue Oberissigheimer Bebauungsplan „Am Kuhweg“ zum Thema. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen frühzeitigen Träger- und Bürgerbeteiligung sind dazu mittlerweile an die zwanzig Anregungen und Bedenken eingereicht worden. Auch liegen schon abwägende Vorschläge von Seiten des Magistrates dazu vor. Beispielsweise hat sich eine Gruppe von Bürgern für eine bessere Anbindung dieses Baugebietes ausgesprochen, was in einigen Details Umplanungen nach sich ziehen wird. Im Wesentlichen geht es dabei um die Verkehrsentlastung einiger bestehender Straßen. Über das weitere Vorgehen wird der Bau- und Umweltausschuss beraten.
Zu einem anderen voraussichtlichen Baugebiet des Arbeitstitels „Westlich der Fliederstraße“ hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, die inzwischen einen Einspruch beim Magistrat eingereicht hat. Die Gemeinschaft nutzte die Stadtverordnetensitzung, um per Verteilung eines umfangreichen Flugblattes auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.
Die Gruppe wendet sich gegen die bauliche Ausweisung eines Streifens in der Nähe der Fliederstraße. Die dort geplante Bebauung sei zu eng konzipiert. So solle der Schulweg zwischen Niederissigheim und Böll-Schule, der täglich von vielen Kindern genutzt werde, einer beruhigten Fahrstraße ohne Bürgersteig weichen, weil der Bauträger dies aufgrund der engen Bebauung als notwendig ansehe. Die zu knapp bemessene und nach Ansicht der Gemeinschaft „monotone“ Bebauung passe nicht in das homogen geplante und bebaute Wohngebiet im Rosenring.
Es sei verwunderlich, warum seitens der Stadt keine Anstrengungen unternommen würden, eine der im Rosenring-Gebiet vorhandenen Bebauung gerechte Anschlussplanung zu entwickeln. Alle Planung sei dem Bauträger überlassen worden. Die Interessengemeinschaft fragt, warum am Ortsrand von Bruchköbel ein relativ kleines Stück Ackerland „mit Gewalt und ohne qualifizierte Planung und rein auf wirtschaftliche Interessen eines Bauträgers ausgelegt, zu Lasten der Mitbürger und des Stadtbildes“ bebaut werden solle. Man unterstellt, dass private Interessen im Vordergrund stehen, eine Ansicht, für die nach Ansicht der Interessengemeinschaft auch das beschleunigte Verfahren spreche. „Die Zeit der engen Bebauung“, so die Initiative, sei jedoch „längst vorbei.“ Viele umliegende Gemeinden, wie Langenselbold, Rodenbach, Mittelbuchen und Großauheim hätten dies erkannt und planten inzwischen ihre Neubaugebiete aufgelockert, menschenfreundlich und mit Grünflächen.
Die Initiative will sich nicht als zum bloßen Zweck der Verhinderung gegründet ansehen lassen. Sie fragt vielmehr, warum man nicht die gesamte Ackerfläche bis zur Bahnlinie in die Planung einbeziehe. Eine solche Planung müsse sich an der vorhandenen Bebauung orientieren und würde daneben auch den Erhalt eines sicheren Schulweges beinhalten.
Bruchköbel - Neben dem Beschluss über die Änderung der Kindergarten-Gebührensatzung, die für Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung zur Befreiuung von der Gebührenpflicht führen wird (der BK berichtete), wurde bei der letzten Sitzung der Stadtverordneten nur kurz der neue Oberissigheimer Bebauungsplan „Am Kuhweg“ zum Thema. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen frühzeitigen Träger- und Bürgerbeteiligung sind dazu mittlerweile an die zwanzig Anregungen und Bedenken eingereicht worden. Auch liegen schon abwägende Vorschläge von Seiten des Magistrates dazu vor. Beispielsweise hat sich eine Gruppe von Bürgern für eine bessere Anbindung dieses Baugebietes ausgesprochen, was in einigen Details Umplanungen nach sich ziehen wird. Im Wesentlichen geht es dabei um die Verkehrsentlastung einiger bestehender Straßen. Über das weitere Vorgehen wird der Bau- und Umweltausschuss beraten.
Zu einem anderen voraussichtlichen Baugebiet des Arbeitstitels „Westlich der Fliederstraße“ hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, die inzwischen einen Einspruch beim Magistrat eingereicht hat. Die Gemeinschaft nutzte die Stadtverordnetensitzung, um per Verteilung eines umfangreichen Flugblattes auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.
Die Gruppe wendet sich gegen die bauliche Ausweisung eines Streifens in der Nähe der Fliederstraße. Die dort geplante Bebauung sei zu eng konzipiert. So solle der Schulweg zwischen Niederissigheim und Böll-Schule, der täglich von vielen Kindern genutzt werde, einer beruhigten Fahrstraße ohne Bürgersteig weichen, weil der Bauträger dies aufgrund der engen Bebauung als notwendig ansehe. Die zu knapp bemessene und nach Ansicht der Gemeinschaft „monotone“ Bebauung passe nicht in das homogen geplante und bebaute Wohngebiet im Rosenring.
Es sei verwunderlich, warum seitens der Stadt keine Anstrengungen unternommen würden, eine der im Rosenring-Gebiet vorhandenen Bebauung gerechte Anschlussplanung zu entwickeln. Alle Planung sei dem Bauträger überlassen worden. Die Interessengemeinschaft fragt, warum am Ortsrand von Bruchköbel ein relativ kleines Stück Ackerland „mit Gewalt und ohne qualifizierte Planung und rein auf wirtschaftliche Interessen eines Bauträgers ausgelegt, zu Lasten der Mitbürger und des Stadtbildes“ bebaut werden solle. Man unterstellt, dass private Interessen im Vordergrund stehen, eine Ansicht, für die nach Ansicht der Interessengemeinschaft auch das beschleunigte Verfahren spreche. „Die Zeit der engen Bebauung“, so die Initiative, sei jedoch „längst vorbei.“ Viele umliegende Gemeinden, wie Langenselbold, Rodenbach, Mittelbuchen und Großauheim hätten dies erkannt und planten inzwischen ihre Neubaugebiete aufgelockert, menschenfreundlich und mit Grünflächen.
Die Initiative will sich nicht als zum bloßen Zweck der Verhinderung gegründet ansehen lassen. Sie fragt vielmehr, warum man nicht die gesamte Ackerfläche bis zur Bahnlinie in die Planung einbeziehe. Eine solche Planung müsse sich an der vorhandenen Bebauung orientieren und würde daneben auch den Erhalt eines sicheren Schulweges beinhalten.
kewelforever - 2007/03/15 22:22